mehrfach bei Vegetationsbränden im Einsatz

Das es in der trockenen Jahreszeit öfters zu kleinen Böschungs- und Flächenbränden kommt ist nichts außergewöhnliches. Ab und an kommt es auch vor, dass größere Flächenbrände von nicht geernteten Feldflächen entstehen oder Wiesenflächen entstehen. Eigentlich sind diese Einsätze aber eher selten im Gesamtbild der Feuerwehr Kreuzau zu verzeichnen

In diesem Jahr scheint dies allerdings ganz anders zu sein. Seit Monatsbeginn wurde die Feuerwehr Kreuzau bereits zu sieben Flächen- und Strohmietenbränden alarmiert. Die genaue Ursache ist nur schwer auszumachen, meist handelt es sich aber um grobe Fahrlässigkeit oder gar Mutwilligkeit. Glücklicherweise ist es bisher nur bei Sachschäden geblieben.

Diese Häufung der Einsätze passt auch in das Gesamteinsatzbild des Jahres 2018. Bis zur Jahresmitte konnten bereits 142 Einsätze verzeichnet werden (vergleichbarer Zeitraum 2017: 100 Einsätze).

Helfen Sie dazu beizutragen, dass es erst gar nicht zu Bränden kommt!

Jeder sollte daran denken, dass

- durch Waldbrände eigene Erholungsräume zerstört werden. - Rauchen und jegliche Verwendung von Feuer im Wald und in Waldnähe zu unterlassen sind.

Dieses Verhalten sollte natürlich auch bei lang anhaltender Trockenheit für den Bereich von Wiesen und Feldern oder gar Heideflächen beachtet werden.

Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr, Polizei oder Forstbehörde unter möglichst genauer Angabe des Brandortes informieren und falls ohne Eigengefährdung möglich, selber „löschen“. Sind mehrere Personen anwesend, sollte einer sofort die Meldung des Brandes übernehmen, während die anderen versuchen das Feuer zu „löschen“. Gelöscht werden kann mit 1 - 2 Meter langen Laub- oder Nadelbaumzweigen. Wichtig ist, das Feuer zum Inneren der Brandfläche hin auszukehren. NICHT AUSSCHLAGEN. Hier besteht die Gefahr des Funkenfluges. Dadurch kann eine Ausbreitung des Brandes verursacht werden. Wichtig ist, dass die Einsatzkräfte den Brandort schnellstmöglich finden. Daher macht es je nach Szenario auch Sinn, sich an einem Waldweg oder an einer Straßenkreuzung bemerkbar zu machen, um den Einsatzkräften zügig den Weg zu Brandstelle weisen zu können.

Das Risiko von Waldbränden wird mit Hilfe des sogenannten "Waldbrandgefahrenindex", der das meteorologische Potenzial für die Gefährdungslage durch Waldbrände beschreibt, dargestellt. Er dient hauptsächlich zur Information von Landesbehörden und der Feuerwehr, um im Falle einer hohen Gefährdung vorbereitet zu sein.

Noch ein wichtiger Hinweis: Machen Sie sich mit Ihrer Umgebung vertraut und achten Sie darauf, wo Sie sich gerade befinden. So ist im Schadensfall eine schnelle Information der Rettungskräfte möglich. Dies kann nicht nur im Falle eines Waldbrandes oder Bodenfeuers, sondern auch bei einem akuten medizinischen Notfall sinnvoll sein.

Viele Waldwege sind bereits mit Rettungspunkten versehen, welche bei der einheitlichen Leitstelle für den Rettungsdienst und der Feuerwehr beim Kreis Düren hinterlegt sind und den dortigen Mitarbeitern direkt genannt werden können. Die Rettungskräfte können so besser koordiniert werden. Ebenfalls erhöht dies die Orientierung.

 

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