Gleichstellungsbeauftragte


Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Kreuzau,

Frau Inge Meinardus, informiert:



„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“

(Artikel 3 Abs. 2 des Grundgesetzes)

 

Als Gleichstellungsbeauftragte arbeite ich auf kommunaler Ebene in gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten an der Umsetzung dieses Verfassungszieles mit, sowohl innerhalb der Gemeindeverwaltung als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kreuzau. Meine alltägliche Erfahrung macht auch heute noch deutlich, dass besonders Frauen in vielen Bereichen benachteiligt sind.

 

Mein Aufgabenbereich umfasst insbesondere

 

•ein Mitspracherecht in allen Personalangelegenheiten und bei gleichstellungsrelevanten Handlungsfeldern innerhalb der Verwaltung


•die Mitarbeit bei der Erstellung des Frauenförderplans innerhalb der Gemeindeverwaltung


•die Durchführung von Veranstaltungen zu frauenspezifischen Themen


•die Zusammenarbeit mit den Kreis-Gleichstellungsbeauftragten und verschiedenen Verbänden und Institutionen


•die Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürgern u. a. in folgenden

Bereichen:


•bei möglichen Benachteiligungen von Frauen und Männern


•bei Trennung / Scheidung


•welche Sozialleistungen stehen mir evtl. zu?


•Hilfe bei der Rückkehr in den Beruf

Sie erreichen mich während der Öffnungszeiten im Rathaus:

Zimmer 127 (EG)

Telefon: 02422-507 127

geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


Alle Informationen werden vertraulich behandelt.


Weiterführende Infos mit ext. Links:



Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt ist strafbar. Dies wird besonders deutlich durch das Gewaltschutzgesetz, das am 01.01.2002 von der Bundesregierung in Kraft gesetzt wurde. Das Gesetz unterstützt die meist weiblichen Opfer von häuslicher Gewalt.


Equal Pay Day 2015: Lohnlücke stagniert bei 22 Prozent

Am 20. März ist Equal Pay Day. Bis dahin haben Frauen in Deutschland gratis gearbeitet, während Männer schon seit dem 1. Januar bezahlt werden. Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes beträgt die Lohnlücke in Deutschland erneut 22 Prozent. Auch in NRW bleiben die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede mit 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleich groß.

Wissen Sie, was Ihre Kolleginnen und Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen? Gespräche über Gehälter sind in Deutschland oft noch tabu: Über Geld spricht man nicht. Transparente Gehaltsstrukturen bilden jedoch die Basis für eine gerechte Lohnfindung. Durch sie kann aufgedeckt werden, ob Frauen und Männer für gleichwertige Tätigkeiten gleich bezahlt werden.

Sind geschlechtsspezifische Lohnunterschiede im Betrieb sichtbar geworden, wird es schwierig für Unternehmen, dieses Ungleichgewicht nicht aktiv zu beseitigen. Gleichzeitig können Unternehmen mit geschlechtergerechten Verdienststrukturen punkten. Sie signalisieren damit Fairness und setzen sich im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte von der Konkurrenz ab. Nur wenn Frauen wissen, was ihre Kolleginnen und Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen, können sie souverän bei Gehaltsverhandlungen auftreten und gewinnen.

Als Gleichstellungsbeauftragte unterstütze ich daher die Forderungen nach transparenten Spielregeln bei der Lohngestaltung, um auf diesem Weg der Entgeltgleichheit einen Schritt näher zu kommen.

2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Mehr Informationen zum Equal Pay Day unter www.equalpayday.de (ext. Link).


Offener Brief zur massenhaften Gewalt an Frauen in der Silvesternacht in Köln und Hamburg

Berlin, den 08. Januar 2016

Wir, die Sprecherinnen der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) sind bestürzt über die massenhaft ausgeübte Gewalt an Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten.

Wir sind allerdings auch empört über den öffentlichen Umgang mit den Geschehnissen dieser Nacht!

Und wir sehen mit Sorge einer gesellschaftlichen Entwicklung entgegen, die nicht hingenommen werden kann. Seit Jahrzehnten kämpft die BAG gemeinsam mit den Frauenrechtsorganisationen Deutschlands für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen unserer Gesellschaft und für die Ächtung jeder Form von Gewalt gegen Frauen und den Schutz der Opfer.

Neu bei den Vorfällen in der Silvester-Nacht ist das beschriebene Ausmaß der durch Gruppen von alkoholisierten Männern im öffentlichen Raum ausgeübten Gewalt gegen Frauen. Sicher ist, dass gewaltverherrlichende und frauenfeindliche Männlichkeitsnormen in allen Kulturen eine wesentliche Grundlage für Gewalt gegen Frauen sind.

Daher fordert die BAG:

• Aufklärung und konsequente Strafverfolgung bei Gewalt gegen Frauen

• Sicherstellung der notwendigen Hilfe und Unterstützung für die Opfer der Übergriffe

• Die Schließung der noch bestehenden Lücken im Strafrecht

• Breit angelegte zielgruppenorientierte Präventionsmaßnahmen, die sich insbesondere an Jungen und Männer richten und in bestehenden Programmen wie beispielsweise Integrationskursen verankert werden.

Gewalt gegen Frauen, besonders sexualisierte Gewalt, ist kein Kavaliersdelikt! Alle kommunalen und staatlichen Stellen sind aufgefordert, mit ihren jeweiligen Handlungsmöglichkeiten dieser Gewalt wirkungsvoll entgegenzutreten.

Wir sind alle als Zivilgesellschaft dafür verantwortlich, dass sich Frauen überall, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum, angstfrei bewegen können. Die Frauen, die in der Silvesternacht Opfer der Übergriffe geworden sind, benötigen unseren Schutz, unsere Hilfe und unsere Solidarität!

 

Hilfetelefon

 

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