Standesamtswesen


Standesamtsbezirk

Der heutige Standesamtsbezirk Kreuzau umfaßt alle Ortsteile, die zur Gemeinde Kreuzau gehören. Für alle Personenstandsfälle, die in einem dieser Orte stattfinden, ist das Standesamt Kreuzau zuständig.

 

Das war nicht immer so – und diese Unterscheidung ist wichtig für Personen, die aus früheren Zeiten Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden brauchen.

 

Bis zum 31. Dezember 1932 gab es nur die Standesamtsbezirke

 

- Drove

mit den Orten Drove, Boich, Thum, Leversbach, Üdingen, Jakobwüllesheim   

              

- Stockheim  mit den Orten Kreuzau, Winden, Niederau, Bergheim Bogheim und  Stockheim.

 

Die Personenstandsregister aus dieser Zeit werden heute ebenfalls in Kreuzau geführt.

 

Seit  dem 01.01.1933 gehören die Orte Jakobwüllesheim und Soller zum Standesamtsbezirk Vettweiß. Alle übrigen Orte aus den Standesamtsbezirken Drove und Stockheim wurden zum Standesamtsbezirk Kreuzau zusammengefasst.

 

Neue Verschiebungen hinsichtlich der Zuständigkeiten ergaben sich durch die kommunale Neugliederung zum 01.01.1972.

 

Orte

Standesamt bis 31.12.1971

Standesamt ab 01.01.1972

Bilstein

Gey, jetzt Hürtgenwald

Kreuzau

Bergheim

Kreuzau – früher Stockheim

Kreuzau

Bogheim

Kreuzau -  früher Stockheim

Kreuzau

Boich

Kreuzau – früher Drove

Kreuzau

Drove

Kreuzau – früher Drove

Kreuzau

Jakobwüllesheim

Seit 1933 Vettweiß

Vettweiß

Kreuzau

Kreuzau – früher Stockheim

Kreuzau

Langenbroich

Gey, jetzt Hürtgenwald

Kreuzau

Leversbach

Kreuzau – früher Drove

Kreuzau

Niederau

Kreuzau – früher Stockheim

Düren

Obermaubach

Nideggen

Kreuzau

Schlagstein

Nideggen

Kreuzau

Schneidhausen

Birgel, jetzt Düren

Kreuzau

Soller

Seit 1933 Vettweiß

Vettweiß

Stockheim

Kreuzau – früher Stockheim

Kreuzau

Thum

Kreuzau – früher Drove

Kreuzau

Üdingen

Kreuzau – früher Drove

Kreuzau

Untermaubach

Gey, jetzt Hürtgenwald

Kreuzau

Welk

Birgel, jetzt Düren

Kreuzau

Winden

Kreuzau – früher Stockheim

Kreuzau


Geburt

Geburten sind innerhalb einer Woche nach der Geburt bei dem Standesamt, in dessen Bezirk der Geburtsort liegt, anzuzeigen. Wenn ein Kind im Krankenhaus geboren wird, so ist das Standesamt am Sitz des Krankenhauses zuständig.

 

Nur wenn ein Kind innerhalb des Gemeindegebietes Kreuzau geboren wird (z.B. bei einer Hausgeburt) ist das Standesamt Kreuzau für die Beurkundung zuständig.

 

Im Anschluss an die Beurkundung der Geburt werden einmalig vier gebührenfreie Geburtsbescheinigungen ausgestellt für:

 

Kindergeld, Mutterschaftshilfe, religiöse Zwecke und Elterngeld

 

Gerne stellen wir Ihnen auch weitere Urkunden aus, diese sind jedoch gebührenpflichtig.

  

Welche Unterlagen werden benötigt?

 

Der Geburtsanzeige sind folgende Unterlagen beizufügen:
vom Arzt oder der Hebamme ausgestellte Bescheinigung über die Geburt

 

von miteinander verheirateten Eltern:

- beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister, oder Geburtsurkunden beider Eltern und Eheurkunde

- gültiger Personalausweis oder Reisepass beider Eltern 

 

von nicht verheirateten Müttern:

- ledig: Geburtsurkunde der Mutter und des Vaters

- geschieden: beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister, oder die Eheurkunde der letzten Ehe mit Scheidungsvermerk

- verwitwet: beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister, oder die Eheurkunde der letzten Ehe mit Vermerk über den Tod des Ehemannes bzw. Heirats- u. Sterbeurkunde

- gültiger Personalausweis oder Reisepass beider Eltern

- ggf. Nachweis über eine bereits abgegebene Vaterschaftsanerkennung bzw. Sorgerechtserklärung, damit der Vater in die Geburtsurkunde eingetragen werden kann

 

Allgemeine Hinweise:

- Alle Urkunden müssen im Original vorliegen und sollten nicht älter als ein halbes Jahr sein.

- Fremdsprachige Urkunden werden in internationaler Form oder zusammen mit einer Übersetzung benötigt.

- In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein!

 

Zusätzliche Informationen für nicht verheiratete Eltern

 

Anerkennung der Vaterschaft
Die Vaterschaft wird durch die Anerkennungserklärung des Vaters festgestellt. Die Mutter des Kindes muss dieser Erklärung zustimmen. Beide Erklärungen können gemeinsam oder getrennt auch schon vor der Geburt des Kindes abgegeben werden und müssen beim Standesamt oder beim Jugendamt öffentlich beurkundet werden.

 

Sorgerecht
Verheiratete Eltern haben kraft Gesetzes ein gemeinsames Sorgerecht. Sind die Eltern nicht verheiratet, liegt das alleinige Sorgerecht ausschließlich bei der (volljährigen) Mutter. Die gemeinsame Sorge für das (nichteheliche) Kind kann beim Kreisjugendamt gemeinsam von Mutter und Vater durch eine übereinstimmende Sorgeerklärung beantragt werden.


Namensgebung

Jeder sorgeberechtigte Elternteil hat das Recht und die Pflicht – ggfs. in Absprache mit dem anderen Elternteil - dem Kind Vornamen und ggf. einen Familiennamen zu erteilen.

 
Vornamen

1. Als Vornamen können nur Bezeichnungen gewählt werden, die ihrem Wesen nach Vornamen sind und das Geschlecht des Kindes erkennen lassen. (Ausnahme: Maria als Zusatz zu einem eindeutig männlichen Namen für einen Jungen).

 

2. Vornamen, die männlich und weiblich sind, können nur zusammen mit einem eindeutig das Geschlecht des Kindes bestimmenden Vornamen gegeben werden.

 

3. Werden zwei Vornamen mit Bindestrich verbunden, gelten sie als ein Name. Setzen Sie daher nur dann einen Bindestrich zwischen die Vornamen, wenn Sie dies beabsichtigen!

 

4. Ist der Vorname beim Standesamt beurkundet, so gilt Ihr Namensrecht als unwiderruflich ausgeübt. Achten Sie bitte deshalb darauf, dass Ihre Erklärungen zur Namensbestimmung eindeutig sind und z.B. keinerlei Streichungen oder Berichtigungen usw. aufweisen.

 

Familienname

1. Das Kind erhält den Ehenamen der Eltern als Geburtsnamen:

 

2. Führen die Eltern keinen Ehenamen und steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu, weil sie verheiratet sind oder übereinstimmende Sorgerechtserklärungen abgegeben haben, so entscheiden sie innerhalb eines Monats nach der Geburt gemeinsam, ob ihr Kind den Familiennamen der Mutter oder des Vaters erhalten soll. Können sie sich nicht einigen, so überträgt das Familiengericht die Entscheidung einem der beiden Elternteile. Die Entscheidung gilt für alle weiteren gemeinsamen Kinder!

 

3. Liegt die elterliche Sorge allein bei der Mutter, so erhält das Kind den Familiennamen der Mutter.

 

Die Mutter kann dem Kind mit Einwilligung des Vaters dessen Familiennamen erteilen. In diesem Fall ist eine gemeinsame persönliche Vorsprache der Mutter und des Vaters beim Standesamt erforderlich. Diese Namenserteilung kann auch bereits vor der Geburt erfolgen.


Eheschließung

Anmeldung der Eheschließung

 

Für die Anmeldung der Eheschließung ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk einer der beiden Verlobten mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet ist. Wenn Sie mehrere Wohnsitze haben, können Sie zwischen den Standesämtern wählen.

 

Sollten Sie bei einem anderen – deutschen -  Standesamt die Ehe schließen wollen, in dessen Bezirk keiner der Eheschließenden gemeldet ist, ist zuvor eine Anmeldung der Eheschließung beim zuständigen Wohnsitzstandesamt erforderlich.

 

Hat keiner der Eheschließenden seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland, so ist das Standesamt, vor dem die Ehe geschlossen werden soll, für die Entgegennahme der Anmeldung zuständig.

 

Gerne merken wir Ihren gewünschten Eheschließungstermin vor, dieser wird jedoch erst mit der Anmeldung zur Eheschließung, nach Vorlage der vollständigen Unterlagen, verbindlich. In der Regel finden Eheschließungen beim Standesamt Kreuzau donnerstags oder freitags vormittags statt.
Samstagstermine für Eheschließungen werden nicht vergeben!


Die Anmeldung der Eheschließung kann frühestens 6 Monate vor dem gewünschten Trauungstermin erfolgen! Zur Anmeldung der Eheschließung sollten beide Verlobten persönlich im Standesamt erscheinen. Ist es einem Verlobten aus dringenden Gründen nicht möglich, im Standesamt zu erscheinen, kann er sich durch Vollmacht vertreten lassen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

 

Sind beide Verlobte ledig, volljährig und deutsche Staatsangehörige, müssen in der Regel folgende Unterlagen vorgelegt werden:

- gültiger Personalausweis oder Reisepass

- Aufenthaltsbescheinigung (ausgestellt vom Einwohnermeldeamt der Wohnsitzgemeinde) für Personen, die nicht  mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde Kreuzau gemeldet sind

- beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch bzw. Ausdruck aus dem Geburtenregister der Verlobten, möglichst nicht älter als 6 Monate

 

Geschiedene oder verwitwete Heiratswillige benötigen zusätzlich zu den vorgenannten Unterlagen eine Eheurkunde der letzten Ehe mit Auflösungsvermerk oder einen beglaubigten Ausdruck aus dem Eheregister. Gleiches gilt bei einer vorangegangenen Lebenspartnerschaft. Zusätzlich zur unmittelbar vorangegangenen Ehe/Lebenspartnerschaft müssen Sie alle früheren Ehen/Partnerschaften und die Art ihrer Auflösung angeben. Wir empfehlen, vorhandene Dokumente mitzubringen, aus denen sich die Daten erkennen lassen, also z. B. Familienstammbücher, Eheurkunden und Scheidungsurteile. Reichen die gemachten Angaben nicht aus, so sind weitere Urkunden anzufordern.

 

Da sich die vorzulegenden Unterlagen von Fall zu Fall unterscheiden können, bitten wir Sie dringend, sich vor der Anmeldung der Eheschließung bei Ihrem Standesamt zu erkundigen, welche Dokumente Sie benötigen!



Die Urkunden sollten neu ausgestellt, d.h. nicht älter als ein halbes Jahr sein! Alle Urkunden müssen im Original vorgelegt werden. Ausländische Urkunden werden in internationaler Form, oder mit Übersetzung eines vereidigten Übersetzers in Deutschland benötigt.

Das Standesamt Kreuzau stellt Ihnen gerne nach telefonischer Anfrage oder bei einem persönlichen Besuch einen Informationsbogen zusammen, welche Unterlagen in Ihrem speziellen Fall für die Anmeldung der Eheschließung erforderlich sind.

Namensführung in der Ehe

Die Namensführung richtet sich nach dem Heimatrecht jedes Verlobten. Nach deutschem Recht behält jeder Ehegatte den Namen, den er zum Zeitpunkt der Eheschließung führt, wenn keine Erklärung zum Ehenamen abgegeben wird. 

Bei einer Erklärung zum Ehenamen bestimmen die Ehegatten den Geburtsnamen oder den zum Zeitpunkt der Eheschließung von einem Ehegatten geführten Namen zum Ehenamen. Diese Bestimmung ist während bestehender Ehe unwiderruflich und erstreckt sich auf gemeinsame Kinder der Ehegatten.  

   

Der Ehegatte, dessen Name nicht Ehename wird, kann dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zum Zeitpunkt der Eheschließung geführten Namen voranstellen oder anfügen und so einen Doppelnamen führen.  Ein solcher Doppelname wird nicht an die Kinder aus dieser Ehe weitergegeben. 

Besitzt einer der Verlobten eine andere Staatsangehörigkeit, können sich zusätzliche Möglichkeiten ergeben.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Standesamt!

 

Zusätzlicher Bürgerservice des Einwohnermeldeamtes
Falls sich die Namensführung durch die Eheschließung ändert, können Sie bereits bei der Anmeldung Ihrer Eheschließung im Einwohnermeldeamt (Zimmer 128) einen auf den neuen Namen lautenden Personalausweis oder Reisepass beantragen. Bitte bringen Sie hierzu ein Lichtbild mit. Voraussetzung ist, dass es sich um deutsche Staatsangehörige handelt, die in Kreuzau Ihren Hauptwohnsitz haben.

Eheschließung im Ausland

Bei einer Eheschließung von Deutschen im Ausland werden höchst unterschiedliche Anforderungen an Art und Umfang der beizubringenden Unterlagen gestellt. In den meisten europäischen Ländern wird  u. a. ein sog. "Ehefähigkeitszeugnis" benötigt, für dessen Ausstellung das Heimatstandesamt zuständig ist und für dessen Beantragung im Grunde die Unterlagen erforderlich sind, die auch zur Anmeldung der Eheschließung in Deutschland vorgelegt werden müssen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:


Bundesverwaltungsamt
Informationsstelle für Auslandstätige und Auswanderer
50728 Köln
http://www.bva.bund.de

Fax: 02 21 / 7 58-27 68

 

Oft finden sich auch Informationen auf den Seiten der deutschen Botschaft im jeweiligen Land.


 
Eine im Ausland geschlossene Ehe wird in Deutschland grundsätzlich anerkannt, wenn sie in der im jeweiligen Land üblichen Art und Weise, der sog. Ortsform, geschlossen wurde. Für die Prüfung der Gültigkeit ist die Heiratsurkunde im Original vorzulegen. In manchen Fällen bedarf die Urkunde einer Überbeglaubigung in Form einer Legalisation oder Apostille (Erklärung weiter unten) sowie einer Übersetzung durch einen in Deutschland ansässigen, öffentlich beeidigten Übersetzer.
Eine formelle Anerkennung, wie in manchen Ländern üblich, ist für Deutschland nicht vorgeschrieben. Trotzdem empfiehlt es sich, bereits vor der Eheschließung mit dem zuständigen Standesamt Kontakt aufzunehmen. Es wäre schade, wenn Sie z. B. ohne erforderliche Überbeglaubigung Ihr "Eheschließungs-Land" verlassen und dann in Deutschland feststellen, dass es u. U. sehr kompliziert ist, diese von Deutschland aus nachzuholen.


Nach der Eheschließung im Ausland ist diese beim Einwohnermeldeamt Ihres Wohnsitzes anzuzeigen (Änderung des Familienstandes). Es ist sinnvoll, auch mit dem zuständigen Standesamt in Kontakt zu treten, denn oftmals ist mit der Eheschließung nicht gleichzeitig ein gemeinsamer Ehename zustande gekommen. Auf Antrag kann die Eheschließung auch beim Wohnsitzstandesamt nachbeurkundet werden, so dass auch deutsche Urkunden über die Eheschließung im Ausland ausgestellt werden können.


Legalisation und Apostille
Legalisation

 
Die Legalisation bestätigt die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und ggf. die Echtheit des Siegels, mit dem die Urkunde versehen ist (=Legalisation im engeren Sinn). Die Legalisation ausländischer öffentlicher Urkunden erfolgt immer durch die jeweils zuständige deutsche Auslandsvertretung im jeweiligen Staat.

 

Apostille
Mit vielen Staaten hat die Bundesrepublik Deutschland Übereinkommen geschlossen die eine Legalisation entbehrlich machen. Hier tritt an die Stelle der Legalisation die sogenannte "Apostille". Sie umfasst die Bestätigung der Echtheit der Unterschrift, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und ggf. der Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist. Im Unterschied zu Legalisation wird die Apostille jedoch nicht durch eine deutsche Botschaft sondern von einer inneren Behörde des jeweiligen Staats ausgestellt.


Lebenspartnerschaft

Seit 01. August 2001 können unverheiratete volljährige gleichgeschlechtliche Paare, die nicht miteinander verwandt sind, eine "eingetragene Lebenspartnerschaft" begründen.
Im Grundsatz sind die gleichen Unterlagen beizubringen, die auch für eine Eheschließung erforderlich sind.


Siehe hierzu auch weitergehende Information für den Bereich Eheschließung.


Sterbefall

Der Tod eines Menschen muss dem Standesbeamten, in dessen Bezirk er verstorben ist, spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag, zur Beurkundung angezeigt werden. Zur mündlichen Anzeige eines Sterbefalles ist jede Person verpflichtet, die mit der verstorbenen Person in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat, sowie jede andere Person, die beim Tod zugegen war.
Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige des Sterbefalls verpflichtet.

Für die Versorgung der Leiche muss ein Bestatter beauftragt werden, der auf Wunsch auch die weiteren Formalitäten (z.B. Anzeige beim Standesamt, Anmeldung zur Bestattung bzw. Überführung, Rentenangelegenheiten, Krankenkasse usw.) abwickelt.

 

Für die Beurkundung eines Sterbefalls sind folgende Unterlagen erforderlich:

- ärztliche Todesbescheinigung (vertraulicher und nichtvertraulicher Teil!)

- Geburtsurkunde des Verstorbenen

- beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister oder eine Eheurkunde (bei Verstorbenen, die zum Zeitpunkt ihres Todes verheiratet, verwitwet oder geschieden waren)

- Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten (bei Verstorbenen, die zum Zeitpunkt ihres Todes verwitwet waren)

- Scheidungsurteil (bei Verstorbenen, die zum Zeitpunkt ihres Todes geschieden waren)

- Urkunde über die Todeserklärung (bei Verstorbenen, deren Ehegatten für tot erklärt wurde)

- Lebenspartnerschaftsurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Lebenspartnerschaftsregister

- Nachweis über den letzten Wohnsitz des Verstorbenen

- Personalausweis oder Reisepass des Verstorbenen und des Anzeigenden

 

Wir stellen für Sie  gebührenfreie Urkunden aus für:

die Krankenversicherung, Rentenzwecke, Friedhofsamt, kirchliche Zwecke


Gerne stellen wir Ihnen auch weitere Urkunden aus, diese sind jedoch gebührenpflichtig.


Kirchenaustritte

Der Kirchenaustritt muss persönlich beim Amtsgericht erklärt werden. Das zuständige Amtsgericht für in der Gemeinde Kreuzau gemeldete Personen ist das

 

Amtsgericht Düren
August-Klotz-Straße 14
52349 Düren
Tel.Nr.: (0 24 21) 493-0


Namensänderung

Folgende Anträge auf Namensänderungen können beim Vorliegen der Voraussetzungen beim Standesamt abgegeben werden:

 

- Namensänderungen im Zusammenhang mit einer Eheschließung

- Nachträgliche Erklärung zur Namensführung in der Ehe/Lebenspartnerschaften

- Voranstellung oder Anfügung des Geburtsnamens oder des zur Zeit der
  Bestimmung des Ehenamens geführten Namens

- Widerruf der Voranstellung oder Anfügung des Geburtsnamens oder des
  zur Zeit der Bestimmung des Ehenamens geführten Namens

- Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung der Ehe

- Namensänderungen für Kinder

- Namensänderung bei elterlichem Namenswechsel

- Namensänderung bei späterer Begründung der gemeinsamen Sorge 
  (Frist: 3 Monate)

- Namenserklärungen nach Art. 47 EGBGB und § 94 BVFG

 

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Der Vor- oder Familienname eines deutschen Staatsangehörigen kann auf Antrag geändert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und eine andere Möglichkeit (z.B. Namenserklärung oder Namenserteilung beim Standesamt) nicht besteht. Zuständige Stelle ist das Ordnungsamt des Kreises Düren. Da die Voraussetzungen im Einzelfall sehr unterschiedlich sein können und auch in Ablehnungsfalle Gebühren anfallen, wird empfohlen, sich in jedem Fall vor der Antragstellung  von den zuständigen Sachbearbeitern beraten zulassen. Dies gilt auch hinsichtlich der vorzulegenden Unterlagen.

 

Ansprechpartner ist der

Landrat

-Ordnungsamt -

Bismarckstraße 16

52349 Düren

Tel. 02421/22-0


Urkunden und Urkundenservice

Das Standesamt stellt folgende Personenstandsurkunden aus:

- aus allen Personenstandsregistern beglaubigte Registerausdrucke

- Eheurkunden

- Lebenspartnerschaftsurkunden

- Geburtsurkunden

- Sterbeurkunden


Für die Ausstellung der Personenstandsurkunde ist das Standesamt zuständig, bei dem der entsprechende Registereintrag geführt wird. Die Gebühr für die Ausstellung einer Personenstandsurkunde beträgt 10,00 €.


Wer erhält eine Urkunde?
Gemäß § 62 Abs. 1 des Personenstandsgesetzes (PStG) sind auf Antrag den Per-sonen Personenstandsurkunden zu erteilen, auf die sich der Registereintrag bezieht, sowie deren Ehegatten, Lebenspartnern, Vorfahren und Abkömmlingen. Andere Personen haben ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen; beim Geburten- oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus, wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder des Verstorbenen gestellt wird. Antragsbefugt sind über 16 Jahre alte Personen.


Wie erhalte ich eine Urkunde?
Sie erhalten Ihre Urkunde durch persönliche oder telefonische Vorsprache oder schriftlichen Antrag beim entsprechenden Standesamt. Die meisten Standesämter bieten heute auch die Möglichkeit einer Urkundenanforderung auf elektronischem Wege. Ein entsprechender Link findet sich dann auf der jeweiligen Homepage.


Öffnungszeiten/Ansprechpartner

 

Öffnungszeiten 

Montag - Freitag:        Dienstag:                   Donnerstag:
8.30 - 12.00 Uhr         13.30 - 16.00 Uhr       13.30 bis 17.00 Uhr

 

Anschrift:

Standesamt Kreuzau
Bahnhofstraße 7
52372 Kreuzau


Ansprechpartner:

Frau Elvi Lennartz
Telefon: 02422 / 507-107
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Frau Beate Dohmen
Telefon: 02422 / 507-106
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Frau Silvia Hesse
Telefon: 02422/507-102        
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Service

 

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