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Gemeinde Kreuzau

Kinder- und Jugendparlament im Kreuzauer Rathaus

Bereits seit einigen Jahren lädt Bürgermeister Ingo Eßer die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3 regelmäßig zum Kinder- und Jugendparlament in den großen Sitzungssaal des Rathauses Kreuzau ein. Hierbei hatten die Kinder in einer ersten Runde von 15.00 – 16.30 Uhr die Möglichkeit, Themen einzubringen. Anschließend waren die Kinder und Jugendlichen ab Klasse 6 von 16.30 – 18.00 Uhr am Zug.

Mitgebracht hatten die gewählten Sprecher*innen (Klassenvertreter*innen der Klassen 3 bis 12) viele Anregungen und Ideen aus ihren jeweiligen Klassen bzw. Stufen. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie und an welchen Stellen aus Kinder- und Jugendsicht innerhalb des Kreuzauer Gemeindegebietes Veränderungen gewünscht sind und Verbesserungen durchgeführt werden können. Bürgermeister Ingo Eßer und Dezernent Guido Steg von der Gemeindeverwaltung sowie Herr Kammer (Vorsitzender des Sozialausschusses) und Frau Berens von Rautenfeld (Vorsitzende des Schulausschusses) hörten sich geduldig Vorschläge und Kritikpunkte an. Sie nahmen die Ideen der Kinder und Jugendlichen auf und versprachen eine Prüfung der angemerkten Punkte unter Berücksichtigung der Machbarkeiten und Zuständigkeiten.

Neben den Schulsozialarbeiter*innen des Kreuzauer Schulzentrums und der Fachkraft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit nahmen zum ersten Mal an der Sitzung auch 2 Vertreter aus dem Kreuzauer Jugendtreff teil.

Insgesamt wurden viele Themen aus den Bereichen Verkehr, Spielplätze, Plätze für Jugendliche im öffentlichen Raum, Schule und Freizeit mitgebracht. Vor allem gefährliche oder nicht vorhandene Fußgängerüberwege sowie aus Sicht der Kinder nicht verständliche Ampelschaltungen wurden bemängelt. Die „Jungparlamentarier“ brachten viele Anregungen für den Schulbusverkehr, Verbesserungen der Fahrradabstellsituation, der Infrastruktur im Gemeindegebiet, Beleuchtungssituation an gefährlichen Wegen und für die Wiederherstellung der Skateranlage für die Jugendlichen bzw. Schaffung eines eigenen Jugendplatzes mit in die Diskussion ein.

Bürgermeister Ingo Eßer betonte, dass es sehr wichtig sei, die Sorgen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen im Zuge der demokratischen Beteiligung zu hören und ernst zu nehmen. In den vergangenen Jahren konnten auf deren Anregung bereits verschiedene Verbesserungen durchgeführt bzw. Fragen geklärt werden. Die Ergebnisse werden jeweils über die Lehrer in die Klassen zurückgespiegelt.

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