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Gemeinde Kreuzau

Wettbewerb gewonnen

Kreuzau nimmt den Fußverkehr unter die Lupe

Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check hat Gemeindeverwaltung Kreuzau vom Zukunftsnetz Mobilität NRW den Zuschlag erhalten. Mithilfe eines umfassenden Programms und professioneller Begleitung rückt nun der Fußverkehr in den Fokus. Ziel des Checks ist es, für die Belange des Fußgängers zu sensibilisieren und gemeinsam mit den Bürgern mögliche Verbesserungsmöglichkeiten   herauszuarbeiten.

Vom Kind bis zum Senioren

Bürgerinnen und Bürger sind explizit eingeladen, sich zu beteiligen – vom Kind bis zum Senioren. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden sollen beim Fußverkehrs-Check die Belange der Fußgänger in Kreuzau diskutiert werden: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo stören parkende Autos, wo haben die Gehwege unzureichende Qualität, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen?

„Nachhaltige Mobilitätsangebote sind in Kreuzau ein wichtiges Thema“, so Bürgermeister Ingo Eßer. „Dabei vergisst man aber oft, dass unsere natürlichste und einfachste Fortbewegung zu Fuß ist. Dass Kreuzau ausgewählt wurde, bestätigt, dass wir bei unserer Gemeindeentwicklung die richtige Richtung eingeschlagen haben.“

Schwerpunkt des Projekts ist die Hauptstraße in Kreuzau. Sie ist die historische Keimzelle und stellt das soziale sowie kulturelle Zentrum der Gemeinde dar. Anknüpfend an die Hauptstraße befinden sich vielfältige Naherholungsbereiche, Schulen, Kindergärten, Nahversorgung, Gastronomische Betriebe, Kirche und Ärzte was die Bedeutung dieses Bereiches unterstreicht. Bereits im Masterplan wurden vielfältige Maßnahmen vorgesehen die den Kernbereich unterstützen sollen. Durch den Fußverkehrscheck sollen diese Maßnahmen sinnvoll ergänzt werden und der Fußverkehr abgestimmt auf die verschiedenen Nutzergruppen ergänzt und gefördert werden.

Begehungen als Kernstück

Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. So können Kreise, Städte und Gemeinden die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger verbessern.

 

Handlungsempfehlung zum Abschluss

Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden vom Planungsbüro VIA aus Köln begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Planungsbüro außerdem eine Handlungsempfehlung für Kreuzau. 

Land NRW übernimmt die Finanzierung

Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb Fußverkehrs-Checks NRW 2020 finden Sie hier: https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks. 

 

Weitere Gewinner des Fußverkehrs-Checks 2020

Stadt Bünde (Kreis Herford)
Stadt Detmold (Kreis Lippe)
Stadt Düsseldorf
Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf)
Stadt Höxter (Kreis Höxter)
Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis)
Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein)
Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis)
Stadt Remscheid
Stadt Rheine (Kreis Steinfurt)
Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)