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Gemeinde Kreuzau

Aufruf des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Die Lage ist mehr als ernst. Die Verbreitung des Coronavirus stellt auch die Gemeinde Kreuzau und alle Bürgerinnen und Bürger vor extreme Herausforderungen. Jeder von uns kann und muss seinen Beitrag leisten. Der Coronavirus ist eine Pandemie. Es geht also nicht mehr darum, die Verbreitung zu verhindern. Alleroberste Priorität hat jetzt, die Infektionen zu verlangsamen. Der aktuelle Zustand zwingt uns dazu, unseren Alltag radikal zu ändern und Kontakte mit anderen auf das größtmögliche Minimum zu reduzieren. Jeder einzelne von uns steht hier in der Verantwortung!

Die jetzige Situation ist beispiellos. In dieser schwierigen Lage braucht es einen nie dagewesenen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die gesamte Gemeinde, wir alle gemeinsam, müssen aufeinander schauen und aufeinander aufpassen. Ich erlebe in der Gemeinde eine weitest gehende Akzeptanz und Verständnis für die eingeleiteten Maßnahmen und Beschränkungen. Bund und Land haben flächendeckend drastische Regelungen getroffen. Die gestern verabredeten Leitlinien hat das Land per Rechtsverordnung sogar in unmittelbar geltendes Recht umgesetzt. In den letzten Wochen mussten Erlasse immer erst noch in örtliches Recht – sogenannte Allgemeinverfügungen – umgesetzt werden. Mitunter kam es daher von Gemeinde zu Gemeinde zu zeitversetzten Bekanntmachungen. Warten Sie solche formalen Umsetzungsakte nicht ab, sondern folgen Sie bitte freiwillig und unverzüglich den von Bund und Land vereinbarten Maßnahmen. Umso größer sind die Erfolgsaussichten und die Chance auf eine baldige Rückkehr in die Normalität.

Ich bin mir bewusst, dass diese Regelungen für jeden Einzelnen mitunter tiefe Einschnitte bedeuten. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden - liebgewonnene Freizeitaktivitäten sind derzeit nicht möglich. Nicht wenige Mitmenschen haben Angst vor den noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen. Gespräche mit Einzelhändlern, Gastronomen und Frisören zeigen mir, dass neben der Angst vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine existenzielle Angst hinzugekommen ist. Bund und Land haben hier bereits erste Hilfen zugesagt, die wir seitens der Gemeinde unterstützen.

Bei allem, was ansteht und gegebenenfalls noch an weiteren Maßnahmen auf uns zukommt bitte ich um Ihr Verständnis und Ihre Solidarität gegenüber den Mitmenschen. Zahlreiche Hilfsangebote werden zurzeit in nachbarschaftlicher und selbstloser Manier initiiert. Dies zeigt, dass die Kreuzauerinnen und Kreuzauer in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Hierfür danke ich Ihnen allen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr 

Ingo Eßer

-Bürgermeister-

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